Diese Fragen solltest du dir beim E-Longboard Kauf stellen

Diese Fragen solltest du dir beim E-Longboard Kauf stellen

Natürlich muss es nicht immer ein neues E-Longboard sein, denn die Boards sind meistens sehr robust und darüberhinaus lassen sich die Verschleißteile unkompliziert austauschen.
Üblicherweise verfügen auch die gebrauchten Akkus nach über 1.000 Ladezyklen noch über etwa 70% ihrer Kapazität.

Beim Kauf solltet ihr den allgemeinen Zustand beachten und die folgenden Tipps beachten:

1. Wieviel kostet ein E-Longboard?

Ab ca. 299 Euro erhält man beliebte Einsteiger-Boards, wie zum Beispiel die Modelle „E-Glider“ von Mettle oder „Fun“ von Elrofu.
Um die 400 Euro sind E-Longboard in deutlich besserer Qualität und mit stärkeren Leistungswerten erhältlich wie die Modelle von Teamgee „H5“ oder „H8“ und von Monowheel das „Wizzard 4.0“ ab 550 Euro.
Wesentlich teurere Modelle ab 1.699 Euro bieten eine exklusive Verarbeitung für eine bessere Flexibilität, hier ist das Boosted Stealth zu nennen.

Selbstverständlich liegen die Preise für gebrauchte Modelle deutlich unter den Neupreisen, somit ist der Anreiz für Anfänger und ambitionierte Fahrer höher, einen Blick auf Angebote im Marktplatz zu werfen.

2. Wie schnell kann man mit einem E-Longboard fahren?

Die gängigsten Modelle für Einsteiger fahren ab ca. 20 km/h wie z.B. das RCB E-Longboard
Ambitioniertere Fahrer greifen zu E-Longboards mit 40 bis 50 km/h, dazu zählt dieses stylische Modell von Exway, das auch Fahrer mit einem Körpergewicht bis 200 kg tragen kann.
Verständlicherweise bestimmen die Steigung, die Fahroberfläche und das Gewicht des Fahrers die zu erreichende Maximalgeschwindigkeit.

3. Welche technischen Eigenschaften sollte ich beim Kauf eines E-Longboard beachten?

Motorleistung je nach Hersteller und Modell von 500-1.200 Watt
Reichweite günstigere Modelle 20-30 km, Premiummodelle ca. 100 km pro Ladung
Geschwindigkeit bis 20 km/h mit Straßenzulassung
Tragkraft bis max. 200 kg, Jugendversionen starten ab 75 kg
Abmasse ab 90 cm Länge und 23 cm Breite
Material Holz, Fiberglas, Carbon und weitere
Batterie z.B. ein 36 Volt Li-Ion Akku mit Kapazität von 85,5 Ah
Ladedauer etwa 2-4 Stunden
Gesamtgewicht um die 6,5 kg
Rollengröße z. B. 90mm x 54 mm

4. Worin liegt der Unterschied zwischen E-Longboard und E-Skateboard?

Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren. Ein Führerschein ist keine Voraussetzung.
Okay, es liegt maßgeblich im Wort: das Longboard ist länger und kann länger fahren, da ein leistungsfähigerer Akku, ein stärkerer Motor und größere Rollen zum Einsatz kommen. Außerdem ist das Fahren deutlich bequemer.
Beide Fahrzeugtypen werden vorwiegend mit Fernbedienungen gesteuert, es gibt allerdings auch Modelle, die ohne Ferbedienung auskommen und das Steuern über Körperverlagerung erfolgt.

5. Darf ich mit einem E-Longboard oder E-Skateboard auf der Straße fahren?

Nein. Leider fehlen E-Longboards und E-Skateboards ind Deutschland und Österreich die allgemeine Betriebserlaubnis für die Teilnahme am öffentlichen Verkehr und sind somit nicht zugelassen. Das bedeutet, dass das Fahren nur auf privatem Gelände erlaubt ist. Aber auch hier empfiehlt es sich, einen Helm zu tragen.

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