Diese Tipps helfen dir beim Kauf und Verkauf von deinem gebrauchten E-Skateboard oder E-Longboard.

Motorleistung:

Diese variiert und beträgt maximal 3.000 Watt ca. 9 NM Drehmoment bei 2 Elektromotoren.
Allerdings gibt es auch Geräte mit Doppel-Motor und 6.000 Watt.

Geschwindigkeit:

E-Skateboards und E-Longboards überzeugen durch ihren Top-Speed und die Beschleunigung.
Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 40 km/h sind mit einigen Modellen leicht zu erzielen. Man sollte allerdings bedenken, dass mit steigender Geschwindigkeit auch die Verletzungsgefahr steigt.

Material:

Bei aktuellen Skate- und Longboards wird häufig ein Deck aus Holz und Fiberglas verarbeitet. Dadurch werden sie besonders robust und dennoch relativ leicht.

Gewicht:

Die verarbeiteten Materialien, der Motor und der Akku bringen optimalerweise ein Gewicht von 7 - 10 Kilogramm auf die Waage.

Reichweite:

Mit einer Akkuladung beträgt die durchschnittliche Reichweite bei ca. 15 km. Die Reichweite kann auch durch einen leistungsstärkeren Akku auf 30 km verdoppelt werden, aber letzten Endes hängt die tatsächliche Reichweite von verschiedenen Faktoren ab, wie Gewicht des Fahrers, Rekuperation beim Bremsen oder Geschwindigkeit können die Reichweite beeinflussen.

Antrieb:

Es gibt zwei unterschiedliche Antriebsarten: Keilriemen- oder Radnabenmotoren.
Der Keilriemenmotor liegt nicht direkt am Rad, der Antritt ist schwerfälliger, außerdem ist der Riemen fehleranfällig.
Radnabenmotoren übertragen die Leistung direkt auf die Reifen und fahren dadurch flinker. Darüber hinaus sind sie deutlich besser gegen Nässe und  Schmutz geschützt.

Bremsen:

Wie bei vielen modernen Motoren wird auch bei E-Skateboards und E-Longboards die Rekuperation beim Bremsen angeboten. Dabei handelt es sich um ein regeneratives Bremssystem: die durchs Bremsen gewonnene Energie wird dem Akku zurückgeführt. Die Akkuladung hält also für eine längere Reichweite durch.

Ladezeit:

Die Ladezeit bei Lithium-Ionen Akkus wird mit 3-6 Stunden angegeben. Ein Akkutausch ist bei den meisten Modellen möglich, sofern der Akku nicht festverbaut ist.

Steuerung:

Die Steuerung erfolgt in den meisten Fällen über eine kabellose Remote Control (praktische Smartphone App, Bluetooth- oder Funk-Fernbedienung), die mit einer Hand für Beschleunigen und Bremsen bedient werden kann. Gelenkt wird mittels Gewichtverlagerung des Körpers auf dem Board.

Spezifikationen:

Einsatzgebiete Asphalt oder Gelände
Antriebsleistungen von 150 W bis 3.000 W
Abmessungen/Größe des Decks von 86,5 cm (37 Zoll) bis 116 cm (46 Zoll)
Gewicht von 7 kg bis 30 kg
Reifen Vollgummireifen mit Profil, Vollgummislicks, Mantelreifen mit Profil, Mantelreifenslicks
Akku-Kapazität von 2 x 14 V; 9,5 Ah bis 3 x 12 V; 12 Ah
Reichweite von 15 km bis 40 km
Geschwindigkeit von 11 km/h bis 48 km/h
Beschleunigung 4 s (von 0 auf 40 km/h)
Bremsweg zwischen 10 m und 15 m
Fernbedienung Funk, Bluetooth, bei alten Boards noch kabelgebunden
Neupreise 150 € bis 2500 €

WICHTIG:

Ein elektrisches Board darf man nur auf privaten Wegen und Gelände gefahren werden. Das Benutzen auf öffentlichen Wegen ist nicht gestattet.

Sicherheit:

Empfehlenswert sind beim Fahren, Helm und Protektoren an den Handgelenken, Knien und Ellbogen zu tragen.

Preis:

Einsteigermodelle sind schon für rund 350 Euro(Neupreis) zu bekommen.
Ein anspruchsvolles Board kann gut und gerne über 2.500 Euro kosten.
Für gelegentliche Fahrten in der Freizeit genügt sicherlich auch ein Board der mittleren Preisklasse.

Fahrspaß:

Eine Probefahrt ist Pflicht, die Steuerung ist intuitiv, der Umgang mit der Remote Control sollte aber vor dem Kauf getestet werden.

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