Diese Tipps helfen dir beim Kauf und Verkauf von deinem gebrauchten E-Roller.

Zu den klaren Vorteilen des E-Rollers gehören der lokal emissionsfreie und fast lautlose Antrieb.
Die unmittelbare Beschleunigung sollte nicht unterschätzt werden, mit ein wenig Übung hat man das Gefährt unter Kontrolle und der Spaß kann beginnen.

Akku:

Es werden überwiegend Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) verbaut.
Leistungsdaten Akku werden in Volt (V), Amperestunden (Ah) und Wattstunden (Wh) angegeben.

Reichweite/Akkuleistung:

unterschiedlichen Batteriekapazitäten ermöglichen zwischen gut 30 und knapp 180 Kilometern. Die erreichte Strecke ist neben der Leistung der verbauten Akkus abhängig von diversen Faktoren wie z.B. Fahrstil, Beschaffenheit der Strecke, Gewicht des Fahrers und der Zuladung.

Motorleistung:

Die Leistungen fallen sehr unterschiedlich aus zwischen 1.200 Watt (Vässla), 4.000 Watt (Govecs) bis zu 7.000 Watt (Kumpan). Der Sprint von null auf 40 km/h wird in 5,0 s -10 s bewältigt.

Bremsen:

Dank Rekuperation wird Energie gewonnen, so kann umsichtiges Fahren die Reichweite um bis zu 10% verlängert werden.

Preis und Unterhaltkosten:

Der Neupreis bei der Anschaffung liegt bei mindestens 1.200 Euro, Top-Modelle kosten über 6.500 Euro. Sonderwünsche in der Ausstattung erhöhen den Preis selbstverständlich auch noch.
Für 100 km Fahrstrecke kommen Stromkosten von etwa 1 Euro hinzu, das ist etwa zehnmal weniger als ein bezinbetriebener Motorroller.
Der Motor arbeitet weitesgehend wartungsfrei und ist weniger reperaturbedürftig, nur Bremsen und Reifen verschleißen.

Vor Inbetriebnahme muss eine Haftplichtversicherung für Schäden an Gegenständen und anderen Verkehrsteilnehmern abgeschlossen werden, diese kostet in etwa 40 Euro/Jahr. Darüber hinaus ist eine Teilkaskoversicherung für z.B. selbstverursachte Schäden und Diebstahl ratsam.

Geschwindigkeit:

Nach gesetzlichen Vorgaben darf die Geschwindigkeit maximal 45 km/h betragen. Die Geschwindigkeit kann über mehrere Stufen am E-Roller bestimmt werden.

Führerschein:

Der Führerschein AM, den man für E-Roller bis 45 km/h braucht, hat man mit dem Autoführerschein schon erworben.
Ab 16 Jahren kann der AM-Führerschein erworben werden, in den neuen Bundesländern sogar schon mit 15 Jahren

Stauraum:

Leider ist der zur Verfügung stehende Stauraum gering, da die Akkus üblicherweise in der Sitzbox untergebracht sind.
Es gibt aber auch E-Roller Modelle, die den Akku im Bodenbereich des Rollers platzieren.

Ladedauer:

Die Zeit bis zur vollen Ladung wird je Hersteller mit 4-8 Stunden angegeben.

Lebensdauer des Akkus:

man kann von etwa 1.000 Ladezyklen ausgehen, das entspricht 45.000 km. Rollerfahrer legen im Jahr durchschnittliche 3.000 km zurück, d.h. man kann lange Freude an dem Gefährt haben.
Einige Hersteller geben an, die Batterie besitze nach 1.000 Vollladungen noch 70 Prozent der Grundkapazität.

Recycelbarer Akku:

E-Roller sind zwar sehr energieeffizient, aber leider nicht gleich klimaneutral, weil bei der Herstellung des Rollers und der Batterien sowohl einige Tonnen CO2 sowie seltene Rohstoffe zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird leider nicht ausschließlich Ökostrom zum Laden der Akkus eingesetzt, sondern ein Mix aus Kohle, Gas, erneuerbaren Energien und Atomstrom.
Am Ende des Lebenszykluses eines Rollers verursacht dann die Entsorgung vor allem des Akkus Schwierigkeiten.
Doch einige Hersteller können mittlerweile mit einem recyclebaren Akku eine sinnvolle Alternative bieten. Dies könnte man bei einem Kauf auch direkt berücksichtigen.

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